Praktikum: So verhältst du dich richtig


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Kommt man als Praktikant/in in ein Unternehmen, so ist man unter anderem eine neue Person, die jedem unbekannt ist. Um einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen, sollte man versuchen mit allen Kollegen und Kolleginnen auszukommen, auch wenn manche auf den ersten Blick nicht sympathisch erscheinen.

Der Umgang mit Kollegen

Gerade wenn man hofft, nach dem Praktikum übernommen zu werden, sollte man versuchen eine angenehme Atmosphäre und Stimmung zu schaffen und aufrechtzuerhalten. Natürlich kann man nicht mit allen Kollegen/innen zurecht kommen. Doch sollte man alle zumindest so akzeptieren wie sie sind, als auch von ihnen akzeptiert werden. Gegenseitiger Respekt und ein höflicher Umgang miteinander sind daher sehr wichtig.

Außerdem ist darauf zu achten, dass man alle fair behandelt und nicht hinter dem Rücken über eine andere Person herzieht. Selbst wenn Klatsch und Tratsch unter den Arbeiter/innen vorkommt, ist es ratsam sich dezent zurück zu halten. Zum einen zeugt Lästerei nie von einer guten Stube und zum anderen könnte man in einem noch schlechteren Licht dastehen, da man ja die "neue" Person ist.

Wird man selbst respektlos behandelt, sollte man es jedoch nicht hinnehmen, sondern mit dem Praktikumsbetreuer/in oder einem anderen Ansprechpartner / Ansprechpartnerin sprechen.

Die Kommunikation

Weil man nie wissen kann, wer in dem Unternehmen besonders wichtig ist, sollte man jede/n grüßen. Am Anfang des Praktikums ist es ratsam, sich persönlich bei allen Angestellten vorzustellen, mit denen man in der gleichen Abteilung arbeitet. So lernt man sich schneller kennen und macht gleich einen guten Eindruck.

Zudem sollte man zumindest am Anfang alle im Betrieb beschäftigten siezen. Wer lieber geduzt werden möchte, wird es dich schon wissen lassen. Das Siezen ist vor allem bei Personen wichtig, die in der Hierarchie besonders weit oben sind. Da man zu Beginn eines Praktikum nicht wissen kann, wer diese Personen sind, lautet eine der wichtigsten Tipps für das richtige Verhalten im Praktikum: Es werden alle gesiezt, bis ein „du“ angeboten wird.

Nutze deine Kollegen und Kolleginnen als Informationsquelle. Frag diese, welchen Tätigkeitsbereich sie haben und wie sie arbeiten. Sie haben sicher sehr viele Tipps für dich parat. Ein nettes Kennenlern-Gespräch während der Mittagspause ist eine gute Gelegenheit dafür. Wer sich während des Praktikum viele Freunde macht, bleibt in Erinnerung. Wird dann mal eine Stelle im Unternehmen frei, wird der ein oder andere vielleicht genau dich dafür empfehlen.

Engagement und Zuverlässigkeit

Je mehr du dich bei deinem Praktikum ins Zeug legst, desto besser wird dein Praktikumszeugnis aussehen. Auch wird man dich dann als motivierten und fleißigen Mitarbeiter wahrnehmen, den man unbedingt behalten sollte. Wer sich während seines gesamten Praktikums vorbildlich verhält, baut sich damit wichtige Schritte auf seiner persönlichen Karriereleiter auf. Stets pünktlich zu sein, anderen Kollegen hilfsbereit zur Hand gehen, und engagiert jede Aufgabe zu erledigen, wird sich am Ende immer lohnen.

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