Berufseinstieg: Vom Praktikanten in die Festanstellung


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Das Praktikum kann man nicht nur dazu nutzen, Berufs- und Praxiserfahrungen zu sammeln, sondern auch um Kontakte zu knüpfen. Es gilt, bei jedem den besten Eindruck zu hinterlassen, damit man sich später an "die nette Praktikantin, die immer so hilfsbereit und motiviert war" erinnert.

Der gute Eindruck

Nicht nur bei dem Vorgesetzten solltest du einen guten Eindruck hinterlassen, sondern auch bei den Kollegen/innen. Denn wer zu den Personalleitern zwar immer sehr freundlich, nett und zuvorkommend war, mit anderen Arbeiter/innen jedoch nichts zu tun hatte oder sie nicht beachtet hat, der hat schlechte Karten. Schließlich kann es sein, dass der Betreuer oder die Betreuerin bei Kollegen/innen nachfragt, wie du dich geschlagen hast. Bist du negativ aufgefallen, so wird der gute Eindruck von dir sicher nochmal überdacht. "War der Praktikant nur so freundlich zu mir, weil ich ihn bewerten muss?", wird sich der/die Personaler/in fragen.

Deshalb solltest du alle Mitarbeiter/innen so behandeln, wie du selbst behandelt werden möchtest. Denn auch am Arbeitsplatz kann ein Netzwerk entstehen, das für den weiteren Weg sicher von großer Bedeutung werden kann.

Das Aufbauen eines Netzwerkes

Wer mit einem Praktikum den Einstieg ins Berufsleben plant, sollte sich im Unternehmen ein Netzwerk aufbauen. Dazu gehört: Jede Menge Menschen kennenlernen und mit ihnen über ihren Beruf sprechen. Auf diese Art und Weise erfährst du, wie sie es ins Unternehmen geschafft haben. Der ein oder andere hält möglicherweise auch ein paar nützliche Tipps und Ratschläge für dich und deine Karriereplanung bereit.

Eine weitere Möglichkeit ist, sich im Internet auf einer Karriere-Plattform anzumelden. Dort kannst du ebenfalls die Mitarbeiter deines Praktikumsbetriebes als „Freunde“ hinzufügen. Somit kann man auch nach Beendigung des Praktikums noch in Kontakt zu bleiben.

Sorge dafür, mit allen oder mit einer gewissen Anzahl an Personen zu kommunizieren und mit netten Gesten und guter Arbeitskraft im Gedächtnis aller beteiligten Personen zu bleiben. Je mehr du dich bei deinem Aufgaben und Arbeiten engagierst, desto besser. Auch Hilfsbereitschaft kommt sehr gut an. Ist beispielsweise Feierabend, doch ein Kollege sitzt noch vor einem riesigen Berg Arbeit, dann biete deine Hilfe an, anstatt als erster aus der Tür zu verschwinden.

Wenn du auf eine Festanstellung hoffst, wird dich das deinem Ziel ein Stück näher bringen. Auf jeden Fall wird man dich sicher im Kopf behalten, wenn man neue Auszubildende sucht oder sein Team erweitern möchte. Bist du noch an der Uni, besteht vielleicht die Möglichkeit, bis zum Abschluss als studentische Hilfskraft im Unternehmen zu bleiben? Danach ist ein Berufseinstieg immer noch möglich.

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