7 Dinge die in deinen Lebenslauf gehören


© ESB Professional | shutterstock.com
Die Erstellung eines Lebenslaufs ist für Studenten nicht immer ganz einfach, da sie meist über wenig berufliche Erfahrung verfügen und sich daher in vielen Fällen sorgen machen, wie sie den Lebenslauf am besten ausgestalten können. Dabei sind die Sorgen zumeist unbegründet, da Personaler durchaus wissen, dass Studenten noch kein facettenreiches Berufsleben hinter sich haben und daher auch gar keinen langen Lebenslauf erwarten. Doch gibt es Möglichkeiten, seinen CV auch mit wenig Praxis mit etwas Leben zu füllen und welche Informationen müssen jedem Lebenslauf stehen?

Das gehört in deinen Lebenslauf

Viele Unternehmen fordern heutzutage auch von Praktikumsbewerbern vollständige Bewerbungsunterlagen, wozu auch ein Lebenslauf zählt. Bei der Erstellung eines Lebenslaufs kannst du dich auch mit wenig Berufserfahrung am klassischen CV orientieren. Achte jedoch darauf, dass du eine maximale Länge von 2 A4-Seiten nicht überschreitest und den Lebenslauf auf die Praktikumsstelle hin anpasst.

1. Persönliche Daten und Kontaktinformationen

Der erste Bereich beinhaltet deine persönlichen Daten und deine Kontaktinformation. Dieser Teil befindet sich an erster Stelle im Lebenslauf, wobei du immer deinen vollen Namen, dein Geburtsdatum und deine Kontaktadresse angeben solltest. Zusätzlich können an dieser Stelle auch deine Telefonnummer und deine E-Mail-Adresse aufscheinen. Um deinem Lebenslauf eine persönliche Note zu geben, hast du zudem die Möglichkeit, die Daten durch ein professionelles Foto von dir zu ergänzen. Du musst in diesem Teil des Lebenslaufs jedoch keine Angaben über deine Eltern, deine Geschwister, deine Kinder oder deinen Beziehungsstatus mehr machen. Diese Informationen waren noch vor einigen Jahrzehnten in Lebensläufen üblich, zeugen heutzutage jedoch von schlechtem Stil.

2. Berufliche Erfahrung

Dieser Teil widmet sich deiner beruflichen Erfahrung, wobei du hier natürlich auch andere Praktika, Minijobs und Nebentätigkeiten anführen kannst. Du solltest wenn möglich jedoch besonders die beruflichen Erfahrungen angeben, die für die ausgeschriebene Praktikumsstelle relevant sind. Bewirbst du dich beispielsweise für ein Praktikum in einer Bank, so kannst du deine früheren Nebenerwerb als Kellner oder Barkeeper gerne weglassen, sofern sich der Bereich mit anderen Tätigkeiten füllen lässt, die du während deiner Schul- und Studienzeit absolviert hast.

3. Studium und Schulausbildung

In diesem Bereich dreht sich alles um deine Schulausbildung sowie dein Studium, wobei der aktuellste (angestrebte) Abschluss immer an erster Stelle steht. Solltest du während deiner Schulausbildung zum Beispiel eine Spezialisierung in dem Bereich Wirtschaft, Sprachen oder IT gemacht haben, so kannst du diese zusätzlichen Qualifikationen ebenfalls an dieser Stelle angeben. Zudem kannst du in diesem Teil auch anmerken, wenn du dein Studium oder die Schule mit besonders gutem Erfolg abgeschlossen hast. Dies kannst du beispielsweise mit deinem überdurchschnittlich gutem Notendurchschnitt, den du dieser Stelle anfügst, hervorheben.

4. Besondere Kenntnisse

Der Teil Besondere Kenntnisse muss immer auf den gewünschten Praktikumsplatz hin angepasst werden. So kannst du an dieser Stelle bestimmte Spezialkenntnisse wie MS Office erwähnen oder ganz einfach Sozialkompetenzen wie deine Teamfähigkeit oder dein Organisationstalent. Auch deine besonderen Stärken wie gute Problemlösungskompetenz oder hervorragende Kommunikationsfähigkeiten finden hier Platz. Überlade den Bereich jedoch nicht mit unnötigen Informationen wie beispielsweise Pünktlichkeit. Diese Eigenschaften werden von Bewerbern heutzutage ganz einfach vorausgesetzt und müssen nicht explizit aufgezeigt werden.

5. Zertifikate

Der Bereich Zertifikate bietet dir Platz für erworbene Zertifikate, wie beispielsweise den ECDL. Auch Sprachzertifikate, die du während Auslandsaufenthalten erworben hast oder spezielle Ferienkurse, die mit einem Zertifikat abgeschlossen wurden, können hier angegeben werden.

6. Sprachen

Neben deiner Muttersprache kannst du auch alle weiteren Sprachen angeben, die du bisher erlernt hast. Halte dich dabei jedoch an die gebräuchlichen Kategorisierungen. Du kannst deine Kenntnisse entweder gemäß des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen, mit den drei Kompetenzniveaus A bis C angeben, oder ganz einfach folgende Einteilung benutzen:


  • Grundkenntnisse (oder auch Schulkenntnisse)

  • Gute Kenntnisse

  • Sehr gute Kenntnisse (oder auch fließend)

  • Verhandlungssicher

  • Muttersprache

7. Hobbys

Dieser Bereich ist optional und kann ausgefüllt werden, sofern deine Hobbys etwas mit der ausgeschriebenen Position zu tun haben. Bewirbst du dich beispielsweise um ein Praktikum in der IT, so kann ein Hobby wie Programmieren, deine Chancen auf ein Bewerbungsgespräch durchaus verbessern.

© wavebreakmedia / shutterstock.com

 

© Yuri Arcurs / shutterstock.com