Tipps für dein Auslandspraktikum in Amerika


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Jedes Jahr machen sich immer mehr und mehr Jugendliche auf ins Ausland. Sie wollen dort wichtige Berufserfahrung sammeln, aber gleichzeitig auch eine andere Kultur kennenlernen. Ein besonders beliebtes Reiseziel ist dabei Amerika. Viele zieht es dabei in die USA wie auch nach Kanada. Ein Praktikum in Amerika ist eine einmalige Gelegenheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Denn kaum wo anders sind so viele weltberühmte Spitzen-Unternehmen zu Hause.

Internationale Berufserfahrung, interkulturelle Kompetenz, aber auch die wertvolle Erfahrung, ein anderes Land richtig kennengelernt zu haben, reizt viele angehende Praktikanten. Ganz zu schweigen davon, wie viel Eindruck so ein Auslandspraktikum auf dem Lebenslauf macht. Für deinen Auslandsaufenthalt ist eine gute Vorbereitung das A und O. Aus diesem Grund haben wir hier einige nützliche Tipps und Benimm-Regeln für dein Praktikum in Amerika zusammengestellt.

Das sind die No-Go's für dein Praktikum in Amerika

Egal wo die Reise hingehen soll: Ob als Praktikant in die USA oder nach Kanada. Sobald es in ein neues Land geht, sollte man sich vor Antritt der Reise mit den Gewohnheiten und kulturellen Eigenschaften seines Ziellandes befassen. Denn gerade als Praktikant in einem Unternehmen möchte man ja auch einen positiven Eindruck hinterlassen. Damit dies gelingt, hier ein paar Dinge, die du auf keinen Fall während deines Auslandspraktikums in Amerika tun solltest:

Die Amerikaner sind im Vergleich zu den Deutschen ziemlich prüde und konservativ. Angemessene Kleidung ist daher sehr wichtig. Während deines Praktikums in Amerika ist das Tragen von kurzen Röcken, Schulterfreien Tops oder von Shorts ein No-Go. Diese Art von Kleidung ist nur für die Freizeit bestimmt. Im Job hält man sich bedeckt, trägt Anzug oder Kostüm. Ein Tipp für dein Praktikum in Kanada: Hier herrscht in den meisten Unternehmen Krawatten-Pflicht. Erkundige dich am besten vor Antritt des Praktikums bei deinem Ansprechpartner nach dem Dress-Code. Auch Turnschuhe sind auf Arbeit verboten. Achte für die gesamte Zeit deines Praktikums in Amerika stets auf saubere und ordentliche Schuhe und Kleider.

Ein absolutes No-Go für dein Praktikum in den USA oder in Kanada wäre Unhöflichkeit. Hier wird gutes Benehmen und Höflichkeit nämlich groß geschrieben. Sowohl die Amerikaner als auch die Kanadier entschuldigen sich permanent für jede Kleinigkeit. Zum Beispiel, wenn sie in einem engen Gang an dir vorbei müssen, selbst, wenn du jemandem auf den Fuß trittst entschuldigt sich der Amerikaner aller Wahrscheinlichkeit nach sogar noch zuerst. Damit du als Praktikant in Amerika nicht negativ auffällst ist unser Tipp, dass du dir diese Mentalität abschaust und versuchst, auch sehr höflich und zuvorkommend zu sein.

Ein letzter Tipp für dein Auslandspraktikum in Amerika lautet: Finger weg von Alkohol. Dieser ist erst ab einem Alter von 21 Jahren erlaubt. Doch auch ältere Praktikanten sollten sich bei einem Geschäftsessen keine alkoholartigen Getränke bestellen. Dies wird im amerikanischen Berufsleben verpönt. Sicherlich gibt es regionale Unterschiede, doch generell kann man sagen, dass es sich dort nicht gehört, zu einem Business-Meeting ein alkoholisches Getränk zu bestellen, und sei es nur ein Bier.

Tipps und Benimm-Regeln für dein Auslandspraktikum in Amerika

Wer in den USA gegrüßt wird, wird auch immer gleichzeitig nach seinem Wohlbefinden gefragt. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Floskel. Ein kurzes „fine, thank you“ ist vollkommen ausrechend, denn niemand möchte wirklich über deinen Gemütszustand aufgeklärt werden. Eine der wichtigsten Benimm-Regeln für dein Auslandspraktikum in Amerika lautet daher: Frage andere beim Begrüßen immer, wie es Ihnen geht. Das gilt übrigens auch beim Telefonieren. Gewöhne dir also die Begrüßungsformel „Hi, how are you?“ an.

Die folgende Benimm-Regel bezieht sich auf das Verhalten im Restaurant. Sowohl in den USA als auch in Kanada geht man sehr gerne Essen. Dort ist es üblich, anders als in Deutschland, von einem Kellner zum Tisch begleitet zu werden. Keinesfalls solltest du daher einfach reinspazieren und dich setzen. Deinen Platz weist dir deine Bedienung zu. Auch das Trinkgeld spielt hier eine größere Rolle als bei uns. Da Kellner vor allem in Amerika ein sehr geringes Gehalt verdienen, sind diese oftmals auf Trinkgeld angewiesen. Dieses sollte zwischen 15 und 20 % betragen.

Wer für ein Praktikum nach Amerika geht, wird schnell merken, dass man dort viel Wert auf Smalltalk legt. Mach einfach mit und unterhalte dich mit Kollegen ausgiebig über das Wetter. Auch Sport ist ein beliebtes Thema bei den Amerikanern. Äußerungen zu Politik sind dagegen eher zu unterlassen, da hier die Meinungen manchmal sehr auseinandergehen.

Wenn du nach der Schule oder während des Studiums ein Praktikum in Kanada oder in den USA absolvierst, wirst du schnell merken, dass man hier offener und herzlicher ist. Deutsche wirken im Vergleich zu den Amerikanern für diese oft unterkühlt und distanziert. Der nächste Benimm-Tipp für dein Auslandspraktikum ist daher: Gehe ruhig auf Gespräche ein, sei offen und nutze diese offenherzige Mentalität, um viele neue Freunde kennenzulernen.

Genieße diese einzigartige Zeit in deinem Leben und lerne den American Way of Life kennen. Mit der richtigen Vorbereitung wirst du dein Auslandspraktikum in Amerika schon schaukeln! Vielleicht ergeben sich nach dem Praktikum sogar vielversprechende Karriereaussichten?

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