Selbstdisziplin im Arbeitsalltag


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Als Student ist man ein anderes Leben gewöhnt. Lange schlafen, Parties feiern und eventuell in die Uni, um ein Seminar besuchen. Wenn es dann zum Pflichtpraktikum kommt, ändert sich das schlagartig. Plötzlich werden einem Tugenden wie Fleiß, Pünktlichkeit und Pflichtbewusstsein abverlangt. Doch wie diszipliniere ich mich als Student für die Arbeitswelt?

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Wer ein Praktikum in einem Unternehmen absolviert, muss sich auch zeitlich der Arbeitswelt anpassen und das bedeutet in der Regel: früh aufstehen. Es kann helfen, sich in diesem Zusammenhang mit den verschiedenen Redensarten vertraut zu machen, das motiviert. Also, wenn der Wecker klingelt, folgendes bedenken: „Morgenstund hat Gold im Mund!“ und „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“ - Durch diese Autosuggestion kann das morgendliche Aufstehen enorm erleichtert werden.

Kaffee, Kaffee

Wem das nicht hilft, dem hilft nur noch Kaffee. Viel Kaffee. Sehr viel Kaffee. Kleiner Trost: der Körper und die eigene innere Uhr gewöhnen sich in aller Regel schnell um, so dass nach einigen Tagen das frühe Aufstehen bereits deutlich leichter fällt.

Ein strukturierter Arbeitstag – was ist das?

Hat der Alltag im Praktikum begonnen, bekommt der Tag plötzlich Struktur. Aber ein strukturierter Arbeitstag, was ist das eigentlich? Während der Uni-Alltag von Seminaren und Besuchen in Cafeteria und Mensa gekennzeichnet ist, wird einem im Praktika schon mal mehr abverlangt. Die Umstellung vom Studenten- in den Praktikumsmodus kann sich dann schon mal als schwierig erweisen. Aber auch hier gilt: Ruhe bewahren. Die Umgewöhnung dauert ein paar Tage, aber sie gelingt in der Regel schnell.

Kräfte sammeln

Wer erfolgreich durchs Praktikum kommen will, sollte für Ausgleich sorgen. Dies kann durch Sport oder durch andere Freizeitaktivitäten geschehen, die Freude machen und die eigenen Akkus wieder aufladen. Wichtig sind die sozialen Kontakte, die auch während des Praktikums nicht vernachlässigt werden sollten. Vielleicht hat man während des Praktikums bereits freundschaftliche Kontakte geknüpft, mit denen man nach Feierabend gemeinsame Unternehmungen gestalten kann. Wichtig ist es, für sich den Raum zu schaffen, den man braucht, um sich zu erholen.
von Linn B.

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